Entwicklung der Innenstadt, Dez. 2017

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Entwicklung der Innenstadt, Dez. 2017

Die Leichlinger Kommunalpolitiker und auch die Stadtverwaltung haben sich in den vergangenen Jahren wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, wenn es darum ging, die Leichlinger Innenstadt positiv zu entwickeln.

Gerne hätte die UWG das Gelände, auf dem jetzt noch das Gebäude des ehemaligen Kaufparks und die Tankstelle stehen, freigezogen und parkähnlich ausgestaltet. Dadurch wäre das Juwel unserer Stadt, die Wupper, in den Mittelpunkt gerückt worden. Im Gegenzug waren wir bereit, Teile des Stadtparks neben dem Rathaus zur Bebauung freizugeben. Die zu diesem Thema durchgeführte Befragung der Bürgerschaft hat diese Pläne jedoch durchkreuzt. Demnach sind die beiden Stadtparks in Sachen Bebauung Tabu.

Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache. Ein Investor hat nach unserer Meinung aus der Not eine Tugend gemacht. Er hat der Politik und der Verwaltung einen Vorschlag unterbreitet, wie das Gelände zwischen Neukirchener Straße und Wupper gestaltet werden kann. Die Fläche wird demnach zwar sehr dicht und mit einem markanten Volumen bebaut werden. Ein attraktives Verweilen an der Wupper wird aber möglich sein. Wohnen und Einkaufen werden attraktiv erlebbar.

Diese Alternative zum jetzigen Schandfleck der Innenstadt trägt die UWG gerne mit nach vorne. Vehement haben wir in den vergangenen Wochen dafür gekämpft, dass die Leichlinger Kommunalpolitik dieses Projekt endlich einmal zügig und einmütig nach vorne bringt. Am 30.11.2017 hat der Rat dann einstimmig eine entscheidende Weiche gestellt. Durch den so genannten Aufstellungsbeschluss hat er dem Investor grünes Licht gegeben, sein Projekt weiter zu entwickeln. Die UWG hat uns wichtige Aspekte in die Verhandlung mit dem Investor einbringen und auch durchsetzen können. Wir verzichten an dieser Stelle bewusst darauf, sie einzeln zu benennen und uns damit zu rühmen. Viel wichtiger ist es uns, die Einmütigkeit des Rates in dieser Sache fortzusetzen und zu erhalten. Die Leichlinger Kommunalpolitik muss endlich aus ihren Fehlern der Vergangenheit lernen und den Investor bei der Umsetzung seines Projektes unterstützen. Die UWG ist der Auffassung, dass dieses Projekt nur der Anfang einer behutsamen aber energischen Weiterentwicklung des Stadtkerns unserer Blütenstand sein darf.

Wenn sich jetzt politische Parteien aufmachen, einen kleinen Teilerfolg der Gemeinschaft an die eigene Fahne zu heften und sich damit rühmen, die Triebfedern gewesen zu sein, so entspricht das den typischen Mechanismen einer unrühmlichen Leichlinger Kommunalpolitik. Diese Akteure erweisen einem möglichen positiven großen Ganzen einen Bärendienst. Die UWG ruft zur Bescheidenheit und Einheit auf.


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